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Aktion Biotonne

Jetzt Müll getrennt sammeln und so die Umwelt schützen! Mülltrennung bedeutet Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen.

Was ist die Aktion Biotonne Deutschland?

Die Aktion Biotonne Deutschland ist eine bundesweite Kampagne, die mehr Aufmerksamkeit für die Biotonne und die getrennte Sammlung von Bioabfällen schaffen soll. Sie wird unterstützt vom Bundesumweltministerium, von mehreren Landesumwelt- ministerien und von vielen Kommunen und Landkreisen.

Projektziele der Aktion Biotonne Deutschland:

  • Bewusstsein der Verbraucher für Biomüll schaffen und stärken
  • Das wenig angenehme Thema Biomüll mit positiven Emotionen aufladen
  • Mehr Küchenabfälle über die Biotonne sammeln und dabei in keinem Fall herkömmliche Plastiktüten benutzen
     

Mehr Informationen zur Biotonne unter aktion-biotonne-deutschland.de

Warum engagiert sich REWE hier?

Millionen von Tonnen an Küchen- und Gartenabfällen werden falsch getrennt und landen im Restmüll. Wir und der NABU sehen daher ein großes Potenzial, diesen Abfall für die Biotonne zu gewinnen und daraus Energie und Kompost zu machen. So schließen wir Kreisläufe und schützen die Umwelt.

Zusammen mit dem NABU möchten wir zeigen, dass Abfalltrennung nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch Spaß macht. Deswegen gibt es ab sofort den BiOTONi bei REWE. Die praktischen Biomüll-Sammelbehälter für die Küche gibt es in vier verschiedenen Farbkombinationen und wurden exklusiv von koziol designt.

Alles zum nachhaltigen Engagement von REWE erfahren Sie unter nachhaltig.rewe.de; mehr zum Thema Biomüll finden Sie auch beim NABU.

Warum Bioabfall getrennt sammeln?

Gesetz und Sortierpflicht

Bioabfälle aus Privathaushalten sind nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz  seit dem 1. Januar 2015 getrennt vom übrigen Hausmüll zu sammeln. Die ab dem 1. August 2017 geltende Gewerbeabfallverordnung  sieht auch im gewerblichen Bereich eine getrennte Sammlung von Bioabfällen vor. Die praktischen Erfahrungen zeigen: Bioabfall getrennt zu sammeln, ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll.

Kompost und Strom

In Kompostieranlagen entsteht aus Bioabfällen Kompost, ein hochwertiger und natürlicher Dünger in Gartenbau und Landwirtschaft. Gibt es in der Region eine Biogasanlage, erzeugt diese aus Küchenabfällen Strom und Wärme.

Was tun, wenn ich keine Biotonne habe?

Informieren Sie sich bei der zuständigen Abfallberatung Ihrer Gemeinde oder Stadt. Lokale Servicenummern für die Biotonne der teilnehmenden Landkreise, Städte und Gemeinden finden Sie hier.

BiOTONi - Einfach und Stylish sammeln

Und das kann die schicke Tonne:

  • BiOTONi gibt es in vier Trendfarben
  • schließt geruchsdicht ab
  • ist spülmaschinenfest
  • 5 l Volumen
  • passt gut in Ecken
  • hergestellt in Deutschland

Was gehört alles in die Biotonne?

Was vor Ort tatsächlich in die Biotonne darf, hängt von den jeweiligen Behandlungsanlagen ab. Ihre kommunale Abfall- beratung hilft Ihnen weiter.

  • Schalen und Kerne von Gemüse, Obst und Nüssen
  • Eierschalen
  • Teebeutel, Teereste sowie Kaffeesatz und Kaffeefilter
  • Altes Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck
  • Gartenabfälle von Beeten und Büschen sowie Blumenerde und kleine Mengen an Heu und Stroh, Laub, Reisig und Rasenschnitt

Geeignet für Biogasanlagen zusätzlich auch: 

  • Käsereste (unbehandelt, natur)
  • Alle rohen und gekochten Essensabfälle sowie verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung
  • Reste von Milchprodukten wie Joghurt oder Quark – aber keine Milch
  • Fischgräten und Fleischreste

Was gehört nicht in die Biotonne?

Zum Beispiel

  • Plastiktüten und -verpackungen
  • Glas, Metall, behandeltes Holz
  • Windeln
  • Staubsaugerbeutel
  • Katzenstreu
  • Asche
  • Leder, Textilien
  • Exkremente von Tieren

Generell gilt: Der beste Müll ist derjenige, der gar nicht erst entsteht. Wer Lebensmittelabfälle reduziert, leistet einen großen Beitrag für die Umwelt.

Der Gartenkompost und die Biotonne: Kein Widerspruch!

Beim Hauskompost gilt: Qualität vor Menge!

  • Kompostierung im eigenen Garten ist sinnvoll, wenn die Komposterde tatsächlich gebraucht wird. Ein qm Gemüsebeet braucht höchstens 3 Liter Kompost. Die anderen Bioabfälle gehören in die Biotonne.
  • Der Gartenkompost muss gut durchlüftet werden, damit keine klimaschädlichen Methangase entstehen.

In die Biotonne dürfen alle Speisereste!

  • Küchenabfälle wie Knochen- oder Fleischreste sowie Zitrusfrüchte sollten nicht auf den Kompost und müssen in die Biotonne

3 Tipps zum Biomülltrennen ohne großen Aufwand oder hygienische Probleme:

  • Wenn mit Kunststofftüte gesammelt wird, darf nur der Inhalt in die Biotonne geschüttet werden – die Tüte gehört in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.
  • Nur Bioabfälle ohne Verpackung sammeln, also ohne Glas, Kunststoff oder Alu.
  • Gegen Ungeziefer und Gerüche: unten Papier in die Biotonne legen; Deckel immer geschlossen halten & Biofilterdeckel nutzen; einen kühlen, schattigen Stellplatz wählen; ab und zu mit Essigwasser reinigen.

Die bioabbaubare Plastiktüte

Kompostierbare Bioabfalltüten aus Biokunstoff sind zwar praktisch zum Sammeln von Bioabfällen, allerdings kann nur eine begrenzte Anzahl von Kompostanlagen diese Tüten verarbeiten. In allen anderen Anlagen werden sie wie herkömmliche Plastiktüten aussortiert und verursachen für die Anlagenbetreibern erhebliche Probleme und Kosten. Fragen Sie deshalb explizit bei Ihrem kommunalen Abfallentsorger nach!